Brustwohl Massageöl – Für Hustendrachen und Schnupfennasen

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Inhaltstoffe:

  • Lavendel: Das ätherische Lavendeöl ist das wichtigste und beliebteste Öl in der Aromatherapie. Es ist das Öl mit dem größten Wirkungsspektrum und wird neben seiner beruhigenden, schlaffördernden Eigenschaften auch zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten verwendet. Lavendel wirkt antibakteriell, antiviral, sowie immunstimulierend.
  • Myrrhe: Das Myrrheöl mit seinem warmen, würzigen Duft wirkt körperlich stark antiviral, antibakteriell und schleimlösend. Auf psychischer Ebene schätzt man die stabilisierende und sanft aufrichtenden Eigenschaften.
  • Thymian linalool: Der „Kinderthymian“ wird in der Aromatherapie verwendet als abwehrsteigerndes Öl zur Immunstimulation bei Kindern. Es ist ein sanftes, aber stark wirksames Öl, das vor allem gegen Beschwerden im Hals-Nasen-Ohren Bereich verwendet wird.
  • Eukalyptus radiata: Erkältungen und grippale Infekte sind primär viralen Ursprungs. Eukalyptus radiata wirkt durch seine spezielle Wirkstoffkombination stark antiviral und antibaktierell, ist gleichzeitig aber sehr viel milder und daher besonders für Kinder sehr gut geeignet.

Für wen?

Das Yaëlle Brustwohl Massageöl ist geeignet für Kinder ab 3 Monaten.

Wann?

Zur Unterstützung bei Erkältungsbeschwerden.

Die Geschichte

Die passend zum Massageöl geschriebene Geschichte handelt vom Papageien Coco. Er ist der Star im Regenwaldzelt eines berühmten Zoos. Von Nah und Fern reisen die Besucher an, um den sprechenden Papagei Coco sehen und vor allem hören zu können. Eines Tages wird es still im Papageiengehege. Coco hat sich erkältet. Wie die Geschichte weitergeht und Coco seine Erkältung los wird, erfährst du in der beigelegten Fabel im Yaelle Brustwohl Massageöl.

Die Geschichte „Coco hat eine Erkältung“ ist eine meditative Gedankenreise, welche dem Kind während der Massage vorgelesen wird und die manuelle Anwendung auf mentaler Ebene unterstützt.

Literaturquellen:

  • Wabner, Aromatherapie: Grundlagen, Wirkprinzipien, Praxis, 1.Auflage 2009, Urban&Fischer
  • Werner, Praxis Aromatherapie: Grundlagen, Steckbriefe, Indikationen, 3. Auflage 2012, Haug

 

Roter Sonnenhut (Echinacea purpurea)

Immunsystem stärken, Erkältungen verhindern, Antibiotikagebrauch verringern? Und das auch noch ganz natürlich mit purer Pflanzenkraft?

Das geht! Echinacea purpurea, der rote Sonnenhut, wird verwendet zur unterstützenden Behandlung und zur Vorbeugung von wiederkehrenden Infekten im Bereich der Atemwege. Der Rote Sonnenhut kann den Ausbruch einer Erkältung verhindern und reduziert im Falle einer Erkältung die Zahl der Krankentage! Bewährt hat sich auch die begleitende Anwendung von Echinacea bei Antibiotikabehandlungen.

Geschichte

Der Sonnenhut stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde in Europa erst Anfang des 20.Jahrhunderts bekannt. Traditionell wurde der rote Sonnenhut verwendet bei Verbrennungen, Schlangenbissen, Insektenstichen, Halsschmerzen sowie Erkältungen.

Sicher erkennen

Diese Heilpflanze ist in Europa nicht wildwachsend, aber eine unter Gärtnern sehr beliebte Zierpflanze. Charakteristisch sind die großen, purpurroten Zungenblüten und die stacheligen, an einen Igel erinnernden Röhrenblüten, die der Pflanze den aus dem griechischen stammenden botanischen Namen Echinacea (Echinos = Igel) bescherten. Der Sonnenhut blüht von Anfang August bis in den Herbst hinein und ist eine beliebte Insektenweide.

Wirksame Bestandteile

Zur Herstellung der Echinacea Tinktur wird die gesamte blühende Pflanze frisch verarbeitet, da die Wirkstoffe des Sonnenhutes durch Trocknen unwirksam werden.

Inhaltstoffe

Cichoriensäure, ätherische Öle, Polysaccharide, Polyacetylene, Flavonoide

Wirkungen

Der Rote Sonnenhut wirkt antiinfektiös, antiviral und steigert die unspezifische Abwehr. Äußerlich wirkt diese Heilpflanze wundheilungsfördernd und entzündungshemmend. Eine aktuelle Studie vom Mai 2018 hat folgende Wirkungen des Roten Sonnenhutes bestätigt:

  • Hilft zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen, Grippe und Erkrankungen der Atemwege
  • 33% Reduktion von Grippe, Erkältung und Erkrankungen der Atemwege*
  • 67% weniger Fiebertage*
  • 64% weniger Risiko für bakterielle Komplikationen wie Ohreninfektionen, Krupp, Lungenentzündung*
  • 73% weniger Antibiotikabedarf*

*Ogal M, Klein P, Schoop R. Echinacea for the Prevention of Respiratory Tract Infections in Children 4 – 12 years: A Randomized, Blind and Controlled Study. Sociéte Suisse de Pédiatrie (SSP, Poster), 24th May 2018, Lausanne, Switzerland.

Die Kommission E (=selbstständige, wissenschaftliche Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA) und des heutigen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Deutschland) bestätigt folgende Wirkungen:

  • Innerlich:  zur unterstützenden Behandlung rezidivierender Infekte im Bereich der Atemwege und der ableitenden Harnwege.
  • Äußerlich: bei schlecht heilenden, oberflächlichen Wunden.

Zubereitungen

Verwendet wird der Presssaft aus frischem Purpursonnenhutkraut, der in Form von Säften, Tropfen oder homöopathischen Zubereitungen in der Apotheke erhältlich ist.

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