Frische Waldluft für Zuhause

Heute stelle ich euch meine persönliche antivirale Duftmischung für Zuhause vor:

antiviraler Walddurft

Ich fülle dazu ein 30ml Fläschchen mit 70%igem Ethanol und tropfe die ätherischen Öle laut Rezept dazu. Die Mischung wird mit einem Sprühaufsatz verschlossen und fertig ist mein antiviraler, Raumluft klärender, stärkender Raumduft! Dieser wird bei Bedarf in der frisch gelüfteten Wohnung versprüht. Die benötigten Zutaten bekommt ihr in der Apotheke vor Ort.

Für Interessierte, hier noch eine kurze Vorstellung der enthaltenen ätherischen Öle und deren Wirkungen:

  • Ravintsara: Der frische, balsamische Duft von Ravintsara erinnert an Eukalyptus und wirkt stark gegen Viren! Zudem wirkt das ätherische Öl immunstimulierend, antibakteriell und auf phychischer Ebene belebend, stärkend.
  • Rosmarin Cineol: Das ätherische Rosmarinöl wird in der Aromatherapie durch seine anregende und stärkende Wirkung verwendet bei körperlicher und geistiger Erschöpfung. Rosmarin wirkt zudem antibakteriell, antiviral und stark antiseptisch, was ihn zu einer wichtigen Heilpflanze gegen Erkältungs-krankheiten macht.
  • Limette: das frische, spritzige ätherische Öl der Limette wirkt luftreinigend und vor allem aktivierend, stimmungsaufhellend.
  • Weißtanne: Die Tanne gilt als Baum des Lichts, der körperlichen und geistigen Erneuerung und der Wiedergeburt, als Sinnbild der Stärke. Früher wurde die Tanne als heiliger Baum verehrt, weil man ihr Schutz vor Krankheiten, Geistern und Unheil zusprach. In der Aromatherapie wird die Tanne durch ihre immunstimulierende und antivirale Wirkung gegen Erkältungskrankheiten verwendet. Noch wichtiger ist die psychische Wirkung des Öles. Der frische Waldduft der Weißtanne wirkt stimmungsaufhellend, stärkend und aufrichtend.

Ich wünsche gutes Gelingen beim Nachmachen!

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Roter Sonnenhut (Echinacea purpurea)

Immunsystem stärken, Erkältungen verhindern, Antibiotikagebrauch verringern? Und das auch noch ganz natürlich mit purer Pflanzenkraft?

Das geht! Echinacea purpurea, der rote Sonnenhut, wird verwendet zur unterstützenden Behandlung und zur Vorbeugung von wiederkehrenden Infekten im Bereich der Atemwege. Der Rote Sonnenhut kann den Ausbruch einer Erkältung verhindern und reduziert im Falle einer Erkältung die Zahl der Krankentage! Bewährt hat sich auch die begleitende Anwendung von Echinacea bei Antibiotikabehandlungen.

Geschichte

Der Sonnenhut stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde in Europa erst Anfang des 20.Jahrhunderts bekannt. Traditionell wurde der rote Sonnenhut verwendet bei Verbrennungen, Schlangenbissen, Insektenstichen, Halsschmerzen sowie Erkältungen.

Sicher erkennen

Diese Heilpflanze ist in Europa nicht wildwachsend, aber eine unter Gärtnern sehr beliebte Zierpflanze. Charakteristisch sind die großen, purpurroten Zungenblüten und die stacheligen, an einen Igel erinnernden Röhrenblüten, die der Pflanze den aus dem griechischen stammenden botanischen Namen Echinacea (Echinos = Igel) bescherten. Der Sonnenhut blüht von Anfang August bis in den Herbst hinein und ist eine beliebte Insektenweide.

Wirksame Bestandteile

Zur Herstellung der Echinacea Tinktur wird die gesamte blühende Pflanze frisch verarbeitet, da die Wirkstoffe des Sonnenhutes durch Trocknen unwirksam werden.

Inhaltstoffe

Cichoriensäure, ätherische Öle, Polysaccharide, Polyacetylene, Flavonoide

Wirkungen

Der Rote Sonnenhut wirkt antiinfektiös, antiviral und steigert die unspezifische Abwehr. Äußerlich wirkt diese Heilpflanze wundheilungsfördernd und entzündungshemmend. Eine aktuelle Studie vom Mai 2018 hat folgende Wirkungen des Roten Sonnenhutes bestätigt:

  • Hilft zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen, Grippe und Erkrankungen der Atemwege
  • 33% Reduktion von Grippe, Erkältung und Erkrankungen der Atemwege*
  • 67% weniger Fiebertage*
  • 64% weniger Risiko für bakterielle Komplikationen wie Ohreninfektionen, Krupp, Lungenentzündung*
  • 73% weniger Antibiotikabedarf*

*Ogal M, Klein P, Schoop R. Echinacea for the Prevention of Respiratory Tract Infections in Children 4 – 12 years: A Randomized, Blind and Controlled Study. Sociéte Suisse de Pédiatrie (SSP, Poster), 24th May 2018, Lausanne, Switzerland.

Die Kommission E (=selbstständige, wissenschaftliche Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes (BGA) und des heutigen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Deutschland) bestätigt folgende Wirkungen:

  • Innerlich:  zur unterstützenden Behandlung rezidivierender Infekte im Bereich der Atemwege und der ableitenden Harnwege.
  • Äußerlich: bei schlecht heilenden, oberflächlichen Wunden.

Zubereitungen

Verwendet wird der Presssaft aus frischem Purpursonnenhutkraut, der in Form von Säften, Tropfen oder homöopathischen Zubereitungen in der Apotheke erhältlich ist.

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