Vitamin C

Vitamin C ist wohl das bekannteste Vitamin, vom Orangensaft über die Frühstücksflocken wird die Ascorbinsäure schon vielen Lebensmitteln künstlich zugesetzt. Doch wusstest du, dass nicht Orangen sondern Wildkräuter wie Brennnesseln die reichhaltigsten Vitamin C Lieferanten sind und die Ascorbinsäure neben der Wirkung aufs Immunsystem auch eine wesentliche Rolle bei der Bildung des Bindegewebes spielt, antiallergisch wirkt und als wichtiges Antioxidans vorbeugend gegen Krebs wirkt?

Vitamin C:

  • erhöht die Abwehrkräfte gegen Infektionen
  • ist ein wichtiges Antioxidans und schützt Zellen und Körpersubstanzen vor freien Radikalen.
  • begünstigt die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung
  • spielt eine wichtige Rolle bei der Kontrolle des Histaminspiegels und somit bei der Entstehung von Allergien und Asthma
  • erhöht den Abbau und die Ausscheidung von Cholesterin im Körper und wirkt so vorbeugend gegen Verkalkung der Herzgefäße
  • kann die Heilung von Wunden beschleunigen
  • reduziert Zahnfleischentzündungen

Wodurch entsteht ein vermehrter Bedarf?

  • Stress: erhöht den Bedarf an Vitamin C
  • Rauchen verdoppelt den Bedarf an Vitamin C!
  • Medikamente wie Aspirin, „die Pille“ oder entwässernde Medikamente, sogenannte Diuretika, verbrauchen viel Vitamin C.
  • Zufuhrmangel: eine Vitamin C arme Ernährung (wenig oder gar kein Obst und Gemüse), kann in nur 1-2 Wochen zu einem Mangelzustand führen!

Mangelerscheinungen:

  • entzündetes Zahnfleisch,
  • verminderte Wundheilung,
  • erhöhte Infektanfälligkeit,
  • Schwäche,
  • Müdigkeit,
  • ein lange bestehender Vitamin C Mangel kann das Risiko an Krebs, Herzerkrankungen, oder Arthritis zu erkranken sowie das Risiko einen Schlaganfall zu erleiden erhöhen.

Zufuhrempfehlungen:

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt folgende tägliche Vitamin C Mengen für den Gesunden:

D-A-C Referenzwerte für die tägliche Vitamin C Zufuhr
Frauen ab 19 Jahren 110mg/ Tag
Männer ab 19 Jahren 95mg/ Tag
Schwangere 105mg/ Tag
Stillende 125mg/ Tag

Lebensmittel mit hohem Vitamin C Anteil:

Orangen und Zitronen enthalten Vitamin C, das haben wir bereits aus der Werbung gelernt. Sie sind jedoch nicht die reichsten Vitamin C Quellen! Vor allem unsere heimischen Wildgemüse und Wildkräuter strotzen vor Vitamin C, allen voran die Brennnessel, gefolgt von Löwenzahn, Sauerampfer, Melde, Bärlauch oder Brunnenkresse.
Unter den Beeren sind die Vitamin C Bomben die Acaibeere und der Sanddorn.

Wie schon im Blogpost über Magnesium stellt sich nun die Frage:

Ist es überhaupt möglich, die im D-A-CH Referenzwert empfohlene tägliche Menge an Vitamin C ausschließlich über die Ernährung zu sich zu nehmen?

In der folgenden Tabelle habe ich einige gute Vitamin C Lieferanten zusammengestellt. Nachdem die reinen Zahlen über den Gehalt an Vitamin C für sich nicht so aussagekräftig sind – denn wer kann sich schon vorstellen, wieviel 100g Erdbeeren oder Brennnesseln sind, habe ich die beliebtesten Vitamin C haltigen Obst und Gemüsesorten noch bildlich veranschaulicht.

Vitamin C Quellen Gehalt in 100g Erforderliche Menge, um den Tagesbedarf von 110mg zu decken
Brennnessel 330mg 33g,
Brokkoli 95mg 115,78g
Paprika rot 140mg 78,57g
Kartoffel gekocht 15mg 733g
Bärlauch 150mg 73g
Acerola 1700mg (!) 5,5g
Erdbeeren 55mg 199g
Johannisbeeren schwarz 175mg 62,8g
Orange 45mg 234g
Sanddornbeersaft 265mg 41g
Zitrone 50mg 220g

Wie die unteren Bilder anschaulich zeigen, kannst du deinen täglichen Bedarf an Vitamin C sehr einfach ausschließlich über die Ernährung decken – und das schon zum Frühstück! Schon eine halbe Paprika (am besten roh gegessen), oder 1 Orange und du hast deine tägliche Portion Vitamin C rein über die Ernährung gedeckt!

VitaminC Tagesbedarf

VitaminCErdbeeren-01

Wer also täglich frisches Obst und rohes Gemüse isst, deckt locker seinen Bedarf an  Vitamin C und kann sich Nahrungsergänzungen in Form von Brausetabletten oder Kapseln sparen.

Ein einfaches Beispiel für ein Vitamin C haltiges Frühstück ist Naturjoghurt mit frischen Früchten. Am besten saisonales Obst mit möglichst kurzen Transportwegen wählen, das schont nicht nur die Umwelt, sondern schlägt auch auf deinem Vitaminkonto zu Buche. Je reifer die Früchte werden dürfen, und je kürzer Lagerungszeit und Transportwege, desto größer der Vitamingehalt!

Vitamin C_ Ess ich zum Frühstück!

Fassen wir nochmal zusammen:

Kann ich meinen Vitamin C Bedarf über die Ernährung decken?

Ja!

Wo ist Vitamin C enthalten?

Vor allem in frischen Früchten und Gemüse!

 

Wie deckst du deinen Vitamin C Bedarf? Isst du lieber Obst und Gemüse, oder greifst du lieber zu Nahrungsergänzungsmitteln?

 

 

 

 

Heuschnupfen – nein danke!

Der Frühling steht bereits in den Startlöchern, die letzten hartnäckigen Schneefelder schmelzen durch die wärmer werdenden Sonnenstrahlen dahin und die ersten Frühblüher sprießen. Des einen Freud – des anderen Leid: gerade das Stichwort Frühblüher ist bei einigen kein Anlass zur Freude – Hasel, Erle und Birke lösen bei vielen Pollenallergikern teils heftige allergische Reaktionen mit tränenden, geschwollenen Augen, Schnupfen, Niesreiz und Juckreiz aus.

Zu Beginn einige einfache Verhaltenstipps für Pollenallergiker die den Alltag erleichtern:

  • Halte die Fenster während der Pollenflugzeit untertags geschlossen und lüfte am besten abends nach 20:00 Uhr, dann ist die Pollenkonzentration in der Luft am geringsten.
  • Die Pollenbelastung im Schlafzimmer kannst du möglichst gering halten, indem du abends duschst und die Haare wäschst! Auch die getragene Kleidung ist voller Pollen, du solltest sie  im Schlafzimmer weder ausziehen, noch herumliegen lassen.
  • Wäsche während dieser Zeit nicht im Freien trocknen – die Pollen haften an der Kleidung an.
  • Verwende einen Pollenfilter für den Staubsauger und wechsle ihn regelmäßig.
  • Bei Wohnraum- und Autolüftungen Pollenfilter regelmäßig einmal pro Jahr wechseln.

Informationen über den Beginn der jeweiligen Allergiesaison liefern die jeweiligen Pollenwarndienste der Länder:

Österreich:

www.pollenwarndienst.at

Deutschland:

http://www.pollenstiftung.de/pollenvorhersage/

https://www.polleninfo.org/DE/gratis-pollen-app.html

Schweiz:

https://www.pollenundallergie.ch/infos-zu-pollen-und-allergien/polleninformationen/pollenprognose/?oid=1828&lang=de

 

Im folgenden stelle ich zwei Möglichkeiten vor, um auf natürliche Weise die lästigen Heuschnupfensymptome zu verringern:

Pollencremehonig

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Bei Pollenallergie bietet die Apitherapie eine gute Möglichkeit, das Immunsystem zu stärken und die Intensität der körperlichen Reaktionen zu reduzieren. Es handelt sich dabei um eine Art der Hyposensibilisierung, also Verringerung der Empfindlichkeit gegenüber der Pollen durch die Anhebung der Reizschwelle. Im Klartext: man nimmt bewusst kleine Mengen an Pollen ein und steigert vorsichtig die Dosierung. Dadurch wird das Immunsystem darauf „trainiert“, immer größere Mengen an Pollen zu tolerieren.

Achtung: vor allem zu Beginn der Einnahme können allergische Symptome hervorgerufen werden. Wer sehr stark allergisch reagiert, sollte vorsichtig mit sehr kleinen Mengen beginnen!

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Für die Herstellung eines Pollencremehonig braucht man:

  • Blütenhonig
  • Blütenpollen
  • Propolistinktur

Bitte unbedingt Blütenhonig, Pollen und Propolis vom heimischen Imker aus der Region beziehen! Für die optimale Wirkung auf das Immunsystem ist es wichtig, die heimischen Pollen, die spezifisch in deiner Region vorkommen einzunehmen. Die meisten Bienenprodukte die über den Handel erhältlich sind, sei es im Supermarkt, dem Reformhaus oder der Apotheke kommen aus allen Ecken der Welt, wenn überhaupt sich der Ursprung feststellen lässt. Abgesehen davon unterstützt du so nicht nur die regionalen Imker, sondern punktest auch noch bei der Ökobilanz 😉

 

Zubereitung des Pollencremehonigs:

Blütenhonig und Pollen im Verhältnis 1:1 vermischen. Wer möchte und Propolis verträgt, kann 5 Tropfen Propolistinktur zu dieser Mischung hinzufügen. In einer Reibschale werden Honig und Blütenpollen kräftig vermengt. Die getrockneten Blütenpollen sind anfangs etwas hart, lassen sich aber im Mörser leicht zerdrücken und mit dem Blütenhonig vermengen.

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Von dem so entstandenen Pollencremehonig nimmt man 1-2x täglich einen TL pur ein.

Vorsicht: Wer stark auf Pollen reagiert lässt die Propolistinktur vorerst weg und beginnt mit einem halben TL Pollencremehonig pro Tag! Wenn diese Menge gut vertragen wir, kann die Tagesdosis auf 1 TL täglich erhöht werden.

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Wann einnehmen?

Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn man den Pollencremehonig schon früh im Jahr beginnt einzunehmen. Vielerorts startet die Pollensaison witterungsbedingt schon im Februar und erreicht Ende April, Mai ihren Höhepunkt. Mindestens vier Wochen vor Beginn der Blütezeit der Pollen, auf die man reagiert, sollte mit der täglichen Einnahme des Pollencremehonigs begonnen werden.

 

Vitamine fürs Immunsystem

Eine weitere sehr gute Möglichkeit, Allergiesymptome zu verringern bietet die Einnahme von Vitaminen. Zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe haben eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem und einige wirken sogar selbst als Antihistaminikum, also antiallergisch. Im Zusammenhang mit Heuschnupfen, auch bekannt als allergische Rhinitis, sind in erster Linie die Vitamine C und D sowie der Mikronährstoff Zink für uns interessant.

  • Vitamin C: Die positive Wirkung von Vitamin C auf das Immunsystem ist allgemein bekannt, weniger bekannt ist, dass ein zu geringer Vitamin C Spiegel den Histaminspiegel erhöht, welcher wiederum allergische Symptome und Asthma verschlechtert. Vitamin C wirkt somit auch als natürliches Antihistaminikum, also antiallergisch. 
  • Vitamin D: steigert die Produktion körpereigener entzündungshemmender Substanzen.
  • Zink: wirkt immunregulierend, antihistaminisch

 

Super – und jetzt einfach Vitamin C, D und Zink einwerfen und alles ist gut? Ganz so einfach ist es leider nicht, denn wie Paracelsus schon sagte: “ Die Dosis macht das Gift“. Das ist keinesfalls übertrieben, leider kommt es gerade bei der Einnahme von Vitamin D immer wieder zu Überdosierungen, da nicht wenige offenbar der Meinung sind : „Viel hilft viel“ bzw. „Hilfts ned, schad´s nix“!

Gerade Vitamin D ist momentan im wahrsten Sinne „in aller Munde“, wobei es hier bei den Dosierungen große Unterschiede gibt. Hier empfehle ich, vor der Einnahme unbedingt den Vitamin D Status überprüfen zu lassen (Hausarzt)  und die Dosierung anhand der Laborergebnisse berechnen zu lassen (Apotheke)!

Daher ein Appell, der mir sehr am Herzen liegt: lass dich bezüglich Vitaminen vom Arzt/Ärztin, Apotheker/Apothekerin deines Vertrauen beraten und nehme nicht einfach IRGENDWAS IRGENDWIE!

Vitamine gibt es freilich nicht nur in Form von Brausetabletten und Kapseln, sondern vor allem in unseren Lebensmitteln!

Die besten Vitamin C Lieferanten sind:

  • Wildkräuter wie Bärlauch, Brennnessel, Löwenzahn, Melde, Sauerampfer, Brunnenkresse – DAS Superfood auf unseren heimischen Wiesen!
  • Sanddorn und Acerola
  • Brokkoli, Fenchel, Grünkohl, Salate, Paprika, Rosenkohl, Petersilie

Die besten Zink Lieferanten sind:

  • Nüsse (Cashew, Chia, Erdnuss, Kürbiskerne, Mohn, Sesam, Walnuss, Sonnenblumenkerne)
  • Getreide (Haferflocken, Wildreis)
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen)

Vitamin D

kann unser Körper selbst herstellen. Dazu muss allerdings die UV-Intensität ausreichend hoch sein und mindestens einen Wert von 4 aufweisen, was vor allem in den Wintermonaten in unseren Breiten nicht der Fall ist. Den tagesaktuellen UV Index für deinen Wohnort, auch angegeben als UV Belastung findest du unter:

Österreich:

https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/gesundheitswetter/prognose-uv-index

Deutschland:

http://www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/uv-index/aktuell/aktuell_node.html

Schweiz:

http://www.meteocentrale.ch/de/wetter/freizeitwetter/uv-index.html


Ich hoffe, ich konnte abseits der gängigen Methoden zur Behandlung von Heuschnupfen einige Anregungen geben, wie du bereits vorbeugend dein Immunsystem stärken bzw. trainieren kannst, und die Intensität der allergischen Rhinitis reduzieren kannst.

Noch Fragen? Schreib mir  einen Kommentar, oder eine e-mail, ich beantworte sie gerne!

 

 

 

Weißer Bohneneintopf

Und wieder einmal ein Gericht, das bei Kindern nicht gerade Begeisterungsstürme auslöst, dafür aber gesundeitstechnisch ein echter Knaller ist! Die Rede ist von weißen, getrockneten Bohnen. Bud Spencer und Terence Hill wussten es wahrscheinlich schon damals: Bohnen geben richtig Energie und machen Muckies! (Wer nicht weiß, was ich damit meine, dem empfehle ich youtube, stichwort „bud spencer und terence hill bohnen essen“ 😉 )

Wie alle Hülsenfrüchte sind getrocknete Bohnen eine wichtige Eiweißquelle, sie liefern Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, B-Vitamine und Folsäure. Weiters sind Bohnen eine wichtige Ballaststoffquelle und tragen einen wertvollen Beitrag zur Darmgesundheit bei.

 

Weißer Bohneneintopf

 

Zutaten:bohnenmagnesiumquelle

1 Zwiebel

2 kleine Karotten

1 Tasse grocknete weiße Bohnen

1 El Tomatenmark

Olivenöl

Salz, Kreuzkümmel

Zubereitung:

Die Bohnen über Nacht einweichen.

Zwiebel und Karotten klein schneiden, in etwas Olivenöl im Druckkochtopf anbraten.

Tomatenmark und die zuvor eingeweichten Bohnen zugeben, mit 1 Tasse Wasser ablöschen. Im Druckkochtopf 7 Minuten kochen, zum Schluss mit Salz und vorsichtig Kreuzkümmel abschmecken.

Tipp: Am besten schmeckt der Bohneneintopf aufgewärmt am nächsten Tag. Dann wird er noch sämiger.

1 Portion dieses Bohneneintopfs (berechnet laut der obigen Rezeptur) liefert satte 137,5 mg Magnesium und somit 45% der empfohlenen Tagesdosis!

 

  • Wie wirkt Magnesium?
  • Wie äußern sich Mangelerscheinungen?
  • Wodurch entsteht ein Mangel?
  • Wodurch ensteht ein erhöhter Bedarf an Magnesium?
  • Welche Lebensmittel sind gute Magnesiumlieferanten?
  • Wie kann ich Magnesium sinnvoll ergänzen?

Die Antworten auf diese Fragen findest du in diesem Artikel: Magnesium- das Energie-Mineral

  • Ist es überhaupt möglich, die im D-A-CH Referenzwert empfohlene tägliche Magnesiummenge ausschließlich über die Ernährung zu sich zu nehmen?
  • Sind Magnesiumpräparate sinnvoll, oder wie oft von Vitamingegnern behauptet wird, nur teurer Urin?
  • Ist eine Magnesiumsupplementierung für den Durchschittsbürger überhaupt notwendig?
  • Welche Nahrungsmittel sind besonders magnesiumhaltig und welche Gerichte liefern möglichst viel dieses wichtigen Mineralstoffes?

Die Antworten auf diese Fragen findest du im Artikel: Ausreichend mit Magnesium versorgt?

 

Linsensuppe nach türkischer Art

Linsen zählen zu den Hülsenfrüchten und als solche zu den wichtigsten pflanzlichen Proteinquellen. Speziell für Vegetarier und Veganer sind sie eine wichtige Eiweiß- und Eisenquelle. Auch Sportler sollten diese Hülsenfrucht in ihren Ernährungsplan einbauen, da sie mit dem enthaltenen Eiweiß nicht nur den Muskelaufbau unterstützen, sondern auch eine wichtige Magnesium- und Kaliumquelle sind. Weiters liefern Linsen Zink, B-Vitamine, Folsäure, Carotinoide und Vitamin E – viele Argumente diese Hülsenfrucht mit dem leicht verstaubten Oma-Image vermehrt in den Speiseplan zu integrieren!

Linsensuppe nach türkischer Art

 

Zutaten:linsensuppemagnesiumquelle

1 Kartoffel

1 Karotte

200g rote Linsen

1l Wasser

Salz

Butter (bzw. Öl)

getrocknete Pfefferminze

Paprikapulver rosenscharf

frisch gepresster Zitronensaft

 

Zubereitung:

Kartoffel und Karotte schälen und in kleine Würfel schneiden. Das Gemüse mit den roten Linsen im Druckkochtopf kurz anbraten, mit 1 Liter Wasser aufgießen und 5 Minuten kochen lassen.

Bei Bedarf (die Linsen quellen beim Kochen) noch etwas Wasser ergänzen und die Suppe mit dem Stabmixer zu einer sämigen Konsistenz verrühren. In einem kleinen Topf die Butter zerlassen, Paprikapulver und Pfefferminz einstreuen und verrühren bis die Butter leicht zu schäumen beginnt. Sofort in die Suppe geben, kurz umrühren und servieren.

1 Portion dieser Linsensuppe (berechnet laut der obigen Rezeptur) liefert  70mg Magnesium und somit schon 23% der empfohlenen Tagesdosis!

 

  • Wie wirkt Magnesium?
  • Wie äußern sich Mangelerscheinungen?
  • Wodurch entsteht ein Mangel?
  • Wodurch ensteht ein erhöhter Bedarf an Magnesium?
  • Welche Lebensmittel sind gute Magnesiumlieferanten?
  • Wie kann ich Magnesium sinnvoll ergänzen?

Die Antworten auf diese Fragen findest du in diesem Artikel: Magnesium- das Energie-Mineral

  • Ist es überhaupt möglich, die im D-A-CH Referenzwert empfohlene tägliche Magnesiummenge ausschließlich über die Ernährung zu sich zu nehmen?
  • Sind Magnesiumpräparate sinnvoll, oder wie oft von Vitamingegnern behauptet wird, nur teurer Urin?
  • Ist eine Magnesiumsupplementierung für den Durchschittsbürger überhaupt notwendig?
  • Welche Nahrungsmittel sind besonders magnesiumhaltig und welche Gerichte liefern möglichst viel dieses wichtigen Mineralstoffes?

Die Antworten auf diese Fragen findest du im Artikel: Ausreichend mit Magnesium versorgt?

 

Ausreichend mit Magnesium versorgt?

Im ersten Artikel über Magnesium habe ich mich mit folgenden Fragen beschäftigt:

  • Wie wirkt Magnesium?
  • Wie äußern sich Mangelerscheinungen?
  • Wodurch entsteht ein Mangel?
  • Wodurch ensteht ein erhöhter Bedarf an Magnesium?
  • Welche Lebensmittel sind gute Magnesiumlieferanten?
  • Wie kann ich Magnesium sinnvoll ergänzen?

Hier der Link zum ersten Teil: Magnesium- das Energie-Mineral

In diesem zweiten Teil möchte ich nun folgende Fragen besprechen:

  • Ist es überhaupt möglich, die im D-A-CH Referenzwert empfohlene tägliche Magnesiummenge ausschließlich über die Ernährung zu sich zu nehmen?
  • Sind Magnesiumpräparate sinnvoll, oder wie oft von Vitamingegnern behauptet wird, nur teurer Urin?
  • Ist eine Magnesiumsupplementierung für den Durchschittsbürger überhaupt notwendig?
  • Welche Nahrungsmittel sind besonders magnesiumhaltig und welche Gerichte liefern möglichst viel dieses wichtigen Mineralstoffes?

natürliche Magnesiumquellen

D-A-CH Referenzwerte werden von den Fachgesellschaften für Ernährung Deutschland, Österreich und der Schweiz festgelegt und geben die tägliche empfohlene Energie- und Nährstoffzufuhr für den normalgewichtigen Gesunden an. Folgende Werte gelten für Magnesium:

ReferenzwerteMgfertig

Die unten stehende Tabelle listet die wichtigsten natürlichen Magnesiumquellen auf und gibt die erforderliche Menge an, um eine Tagesdosis von 300mg zu erreichen.

MagnesiumquellenTabelle

Zahlen, Fakten, soweit so gut, nachdem es außer mir vielleicht auch noch anderen so geht, dass 230g Linsen eine eher schwer vorzustellende Menge ist, versuche ich anhand von 3 Beispielen die obige Tabelle etwas besser zu veranschaulichen:
Um eine Tagesdosis Magnesium von 300mg zu erreichen müsste man z.B.

  • einen gehäuften Teller Linsen (evtl. als Salat) essen oder
  • 2 Hände voll Sonnenblumenkerne oder
  • 180g Kochschokolade essen (fast eine ganze große Tafel).

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Man sieht in diesem Beispiel sehr eindeutig, dass es recht schwierig ist, die empfohlene Tagesdosis Magnsium mit nur einer einzigen Mahlzeit zu sich zu nehmen, denn selbst wenn man Sonnenblumenkerne im Frühstücksbrot enthalten hat, oder über den Salat streut, wird man nicht täglich 2 Hände voll essen, auch mit Linsen wird man sich schwer tun, mit nur einem Gericht seine Tagesration an Magnesium zu sich zu nehmen. Einzig die Schokoladetiger sind hier klar im Vorteil, 2/3 einer großen Tafel dunkle Backschokolade decken den Tagesbedarf an Magnesium ;-).

Ich wollte es dann noch etwas genauer wissen und überlegte mir Gerichte, die einen möglichst hohen Gehalt an Magnesium liefern würden und berechnete den (theoretischen) Magnesiumgehalt.
Wenn es mit einer Mahlzeit nicht möglich ist, seinen Tagesbedarf zu decken, wie schaut es dann über den Tag verteilt aus?

Folgendes magnesiumreiche Menü habe ich mir überlegt:

MagnesiumMenü

Dieses Menü liefert 440 mg Magnesium und deckt somit 146% des Tagesbedarfs an Magnesium!

magnesiummenü440mg

Die genauen Rezepte zum obigen Menü folgen in den kommenden Tagen.

Sportlerfrühstück

Linsensuppe nach türkischer Art

Bulgursalat

Somit lassen sich eingangs gestellte Fragen wie folgt beantworten:

Ist es überhaupt möglich, die im D-A-CH Referenzwert empfohlene tägliche Magnesiummenge ausschließlich über die Ernährung zu sich zu nehmen?

Ja, es ist möglich, jedoch sicher die Ausnahme. Die Realität ist, dass die meisten von uns ihren täglichen Magnesiumbedarf mit der Ernährung nicht annähernd decken! Nicht nur, dass durch die industrielle Verarbeitung unserer Lebensmittel viel Magnesium verloren geht – wir essen schlicht und einfach zuwenig magnesiumliefernde Lebensmittel, denn Hand aufs Herz – selbst wer sich gesund ernährt: Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen spielen auf unserem täglichen Speisezettel eine untergeordnete Rolle. Mit Haferflocken zum Frühstück und ein paar Nüssen zum Drüberstreuen über den Salat, ist der Tagesbedarf an Magnesium noch lange nicht gedeckt.

Und somit ergibt sich auch die Antwort auf die 2. Frage:

Ist die Einnahme von Magnesiumpräparaten sinnvoll?

Ja, die Einnahme ist in jeden Fall sinnvoll, da wir unseren Magnesiumbedarf alleine durch die tägliche Ernährung nicht decken. Besonders wichtig ist die zusätzlich Einnahme von Magnesium daher für all jene, die schon an Mangelerscheinungen, wie z.B. Krämpfe leiden und jene, die einen erhöhten Magnesiumbedarf haben. Ein erhöhter Bedarf entsteht, wie wir in Teil 1 gelernt haben bei:

  • Leistungssport
  • starkem Schwitzen
  • chronischem Stress
  • geistiger Anstrengung
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Regelmäßiger Medikamenteneinnahme wie PPIs (z.B. Pantoprazol) Diuretika (z.B. Lasix), Laxantien (z.B. Dulcolax)

Welche Magnesiumpräparate sind gut?

Die Antwort auf  diese Frage findet ihr im Artikel „Magnesium – das Energiemineral

Fazit

Als ich Begann, für diesen Artikel zu recherchieren, wollte ich eigentlich aufzeigen, wie leicht man ohne zusätzliche Supplemenetierung seinen täglichen Magnesiumbedarf alleine über die Ernährung decken kann. Umso ernüchternder war für mich das Ergebnis. Wenn ich mir überlege, was ich heute, gestern, die letzte Woche gegessen und gekocht habe, steht für mich selbst und meine Familie jedenfalls fest, dass wir vielleicht an einzelnen Tagen, jedoch auf keinen Fall täglich unseren täglichen Magnesiumbedarf über unsere Ernährung decken!

Was heißt das für mich im Alltag?

  • Ich werde bewußter Lebensmittel in der Küche verwenden, die gute Magnesiumlieferanten sind, das sind vor allem Nüsse, Hülsenfrüchte und Getreide.
  • Das Magnesiumpräparat meiner Wahl steht sichtbar in der Küche, sodass wir öfter daran denken, es einzunehmen.

Für mich stellen sich jetzt die spannenden Fragen:

  • Wie schaut es mit anderen Mineralstoffen und Vitaminen aus?
  • Ist es ebenso schwer, seinen Vitamin C Gehalt über die Ernährung zu decken?
  • Essen wir genügend zinkspendende Lebensmittel?

Diese und weitere Fragen werde ich in zukünftigen Artikeln beantworten.

Und wie schätzt du deine Magnesiumversorung ein? Schaffst du es, deinen Bedarf rein über die Ernährung zu decken? Nimmst du Magesiumpräparate?

 

Sportlerfrühstück

Ein warmer Haferbrei ist nicht nur für Sportler ein optimalen Start in den Tag. Er hält lange satt, ist leicht verdaulich und enthält neben wichtigen Ballaststoffen für die Verdauung auch wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. So ist Hafer nicht nur eine reichhaltige Magnesiumquelle, er liefert weiters Kalium, Zink, Eisen, sowie Vitamin B1, B6 und Folsäure.

Mehr zu den positiven Effekten von Hafer auf die Gesundheit liest du unter Haferschleimsuppe gegen Montagsbauchweh oder die unschlagbaren Vorteile der Carroat Supersoup

Der altmodische Haferbrei hat es mittlerweile unter dem Decknamen „Porridge“ nicht nur unter Gesundheitsbewußten und Sportlern zu hoher Popularität geschafft, er ist sowohl zum Frühstück, als auch als Snack für Zwischendurch eine beliebte und vielfältig abwandelbare Mahlzeit.

Zutaten:haferbrei_natuerlichemagnesiumquelle

50g Haferflocken

1/2 Banane

2EL Naturjoghurt

2EL Himbeeren

1EL Mandeln oder Walnüsse

Honig

Kakao

Milch (ich verwende Kuhmilch, nach Geschmack kann auch gerne Nussmilch verwendet werden)

 

Zubereitung:

Die Haferflocken in der Milch aufkochen, auf kleiner Flamme unter Rühren weiterköcheln lassen bis die Masse breiig geworden ist.

Eine frische Banane in Scheiben schneiden oder zerdrücken, mit Joghurt, Mandeln und Himbeeren und dem Haferbrei vermischen. Zum Schluss mit Honig süßen und mit Kakao bestreuen.

1 Portion dieses Powerfrühstücks (berechnet laut der obigen Rezeptur) liefert 102 mg Magnesium und somit schon 1/3 der empfohlenen Tagesdosis!

 

  • Wie wirkt Magnesium?
  • Wie äußern sich Mangelerscheinungen?
  • Wodurch entsteht ein Mangel?
  • Wodurch ensteht ein erhöhter Bedarf an Magnesium?
  • Welche Lebensmittel sind gute Magnesiumlieferanten?
  • Wie kann ich Magnesium sinnvoll ergänzen?

Die Antworten auf diese Fragen findest du in diesem Artikel: Magnesium- das Energie-Mineral

  • Ist es überhaupt möglich, die im D-A-CH Referenzwert empfohlene tägliche Magnesiummenge ausschließlich über die Ernährung zu sich zu nehmen?
  • Sind Magnesiumpräparate sinnvoll, oder wie oft von Vitamingegnern behauptet wird, nur teurer Urin?
  • Ist eine Magnesiumsupplementierung für den Durchschittsbürger überhaupt notwendig?
  • Welche Nahrungsmittel sind besonders magnesiumhaltig und welche Gerichte liefern möglichst viel dieses wichtigen Mineralstoffes?

Die Antworten auf diese Fragen findest du im Artikel: Ausreichend mit Magnesium versorgt?

 

 

 

Haferschleimsuppe gegen Montagsbauchweh oder die unschlagbaren Vorteile der Carroat Supersoup

Diese Suppe ist ein hervorragendes Mittel beim sogenannten „Montagsbauchweh“ bei Schulkindern. Das typische „Montagsbauchweh“ befällt Schulkinder vorzugsweise nach dem Wochenende oder vor Tests, Schularbeiten, Prüfungen oder bei vergessenen Hausaufgaben und bessert sich vorwiegend durch Kuscheln und Fernsehen. Gerne kommt es auch zur Spontanheilung im Laufe des Vormittages, wenn es bereits zu spät ist, in die Schule zu gehen.
In diesem Fall reicht manchmal schon die bloße Androhung einer HaferSCHLEIMsuppe mit Zwieback und einem strikten Süßigkeitenverbot für den gesamten Tag in Kombination mit Bettruhe und einer Wärmflasche.

Dabei ist Hafer als Suppe oder Brei gekocht nicht nur eine der gesündesten und leicht bekömmlichsten Speisen, er ist auch ein hervorragendes diätätisches Nahrungsmittel.

Schon Pfarrer Kneipp und Dr. Bircher empfahlen Hafer als Diätmittel bei Diabetes, chronischer Darmverstopfung oder Durchfall sowie als Schonkost bei Magenschleimhautentzündungen, Rheuma, Nieren- und Kreislauferkrankungen.

Sehr zu empfehlen ist Hafer weiters bei Reizdarmsyndrom, chronischen Magern-Darm Erkrankungen und Sodbrennen in Form von Suppe oder Brei als Schonkost.

Neuerdings ist Hafer wieder populär geworden durch die in seinen löslichen Ballaststoffen enthaltenen ß-Glukane. International anerkannt ist der regulierende Einfluss der Beta-Glukane des Hafers auf den Cholesterinspiegel, sowie die  blutzuckersenkende Wirkung beim Typ-2-Diabetiker, verbunden mit einer Verbesserung der Insulinantwort.

Nachdem wir nun also die unschlagbaren Vorteile der HaferSCHLEIMsuppe zu schätzen gelernt haben, ist es nun an der Zeit, diese wertvolle Suppe akustisch sowie optisch etwas aufzupeppen, oder wie man heute wohl dazu sagen würde: pimp my soup! Schließlich isst neben dem Auge auch das Ohr mit, und mit einer HaferSCHLEIMsuppe wird man vermutlich nur an Halloween für begeisterte Gesichter sorgen.

Um dem Zeitgeist mit Anglizismen und Superlativen gerecht zu werden entsteht also aus:

HaferSCHLEIMsuppe

……die Gehirnzellen rattern….

Carrot – Oat –

Super Food –

Soup…….

die CARROAT Super Soup!

Passend dazu verpassen wir unserer Suppe noch ein kleines optisches facelift! Das Auge isst schließlich mit 😉

Haferschleimsuppe

Noch mehr Rezepte und natürliche Heilmittel bei Bauchschmerzen, Durchfall oder Reizdarm findest du in folgenden Blogposts:

Darmfit in der Weihnachtszeit

Durchfall – und jetzt?

Was essen bei Durchfall?

 

 

1 mal 1 der gesunden Schuljause

Die Sommerferien sind vorbei, für die Kinder beginnt wieder der Ernst des Lebens und für die Eltern stellt sich die Frage: „was gebe ich meinem Kind zur Jause mit“. Sie soll natürlich gesund sein, schmackhaft aussehen, mit wenig Aufwand vorzubereiten sein, unkompliziert zu essen sein. Zu guter Letzt darf die Gesunde Jause auch gut schmecken, denn was nützt die gesündeste Jause, wenn sie nach der Schule noch unberührt in der Jausenbox ist, gar heimlich getauscht oder noch raffinierter „versehentlich“ in den Mülleimer gewandert ist.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfiehlt: „Eine ideale Pausenverpflegung besteht z.B. aus einem Vollkornbrot, dünn bestrichen mit Butter, Margarine oder Frischkäse und belegt mit magerem Schinken, fettarmer Wurst, Käse oder einem vegetarischen Brotaufstrich. Außerdem gehören Gemüserohkost und frisches Obst, am besten als Fingerfood mundgerecht geschnitten, immer dazu. Zur Abwechslung kann anstelle von Brot auch ein fettarmes Milchprodukt wie Joghurt, Quark, oder ein ungesüßter Milchdrink mitgegeben werden. Als Durstlöscher sollte den Kindern stets Wasser oder ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee zur Verfügung stehen. Optimal ist es, wenn sich das erste Frühstück zu Hause und die Zwischenverpflegung in der Schule ergänzen. Kinder, die zu Hause wenig oder gar nicht gefrühstückt haben, brauchen in der Schule eine energiereichere Pausenverpflegung, als Mitschüler, die gut gestärkt in die Schule kommen.“

Soweit zur Theorie, was heißt das in der Praxis?1x1 der gesunden Jause

Kurz zusammengefasst enthält eine gesunde Jause Obst, Gemüse, Nüsse, sowie ein belegtes Brot. Alternativ eignet sich auch ein Glas Naturjoghurt mit etwas Marmelade, Haferflocken, Nüssen und Früchten. Das Getränk sollte nach Möglichkeit nur Wasser sein, zumindest möglichst wenig Zucker enthalten.Gesunde Jause

Je nach geschmacklichen Vorlieben des Kindes kann nach Lust und Laune variiert werden. Eine eins mit Sternchen verdienen sich Eltern, die dabei auch saisonal, regional, vielleicht sogar noch bio einkaufen. Gesunde Jause mit Joghurt

 

Wozu der Aufwand – was bringt´s?

Obst, Gemüse, Samen und Nüsse liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Je abwechslungreicher unsere tägliche Ernährung, umso ausgewogener ist dieVersorgung mit den für unseren Körper so wichtigen Bausteinen. Vollkornbrot bringt neben energieliefernden Kohlehydraten auch Ballaststoffe, die für eine gesunde Verdauung wichtig sind und Mineralien wie Magnesium, welches in Weißbrot gänzlich fehlt. Butter und Käse liefern neben Eiweiß und Calcium auch B-Vitamine welche besonders wichtig sind für Gedächtnis und Konzentration.

Gesunde Jause - das bringts

Eine gesunde Jause leistet also einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung indem unser geistiges und körperliches Wohlbefinden positiv beeinflusst wird! Sie stärkt das Immunsystem, fördert die Konzentration und Aufmerksamkeit, sowie geistige Leistungsfähgikeit, gibt Energie, noch viel mehr!

Ganz nach dem Motto:

Unsere Nahrungsmittel sollten Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.

Hippokrates

Und jetzt seid ihr gefragt! Wie sieht  eure gesunde Jause aus? Wie nehmen Eure Kinder die Jause an? Ich freue mich auf zahlreiche Kommentare!

Was essen bei Durchfall?

Bei Durchfallerkrankungen, Reizdarm und anderen Magen-Darm-Erkrankungen solltest du fettiges, frittiertes, scharfe Speisen, scharfe Gewürze, Kaffee und Rohkost vermeiden, stattdessen leicht verdauliche Schonkost bevorzugen.
Besonders eignen sich dazu Zwieback, Kartoffelsuppe (selbstgemacht, kein Fertigpulver), Haferschleimsuppe, pürierte Bananen, geriebene Äpfel oder eine Karottensuppe nach Moro.

Durchfall? Das solltest du jetzt essen!

Rezept für eine Karottensuppe nach Moro:

500g Karotten klein schneiden, in
1 Liter Wasser 11/2 h kochen und pürieren.
1TL Salz zufügen sowie
ca. 1TL Butter und
1TL Zucker.

Die Suppe ist einfach zuzubereiten, am Gaumen nicht gerade eine Geschmacksexplosion, was allerdings auch nicht der Sinn ist!

Was bringts?

Die Österreichische Apothekerkammer sowie die Österreichische Gesellschaft für Phytotherapie empfehlen diese Suppe besonders bei Durchfällen von Kindern und erklären ihre Heilwirkung übersetzt folgendermaßen: Die Wirkstoffe in der Karottensuppe verhindern, dass krankheitserregende Keime an der Darmschleimhaut anhaften können und führen zur raschen Regulation von Stuhlkonsistenz und Stuhlhäufigkeit.

Ein weiteres hervorragendes Rezept bei Durchfallerkrankungen, Bauchschmerzen oder Reizdarm findest du im Beitrag: Haferschleimsuppe gegen Montagsbauchweh oder die unschlagbaren Vorteile der Carroat Supersoup

Was kann ich sonst noch tun?

Weitere hilfreiche Tipps und wirksame natürliche Hausmittel gegen Durchfallerkrankungen findest du im Beitrag Durchfall – und jetzt? oder Darmfit in der Weihnachtszeit .